Austrian Book Market

 

Ferdinand Georg Waldmüller
Agnes Husslein-Arco, Sabine Grabner

Waldmüller ist der bedeutendste österreichische Künstler des 19.Jahrhunderts. Sein Drang zur realistischen Wiedergabe des Gesehenen, ebenso die Kraft in der Bildaussage ließen ihn jedoch weit über die Ideale dieser Epoche hinausragen und über die Landesgrenzen hinaus Bekanntheit erlangen.
Von seiner Hand stammen die bedeutendsten Porträts, Landschaftsansichten, Genreszenen und Stillleben der so genannten »Biedermeierzeit«. Ob in der Eroberung der Landschaft und in der treffenden Charakterisierung des menschlichen Gesichtes, ob in einer detailgetreuen, fein erarbeiteten Zeichnung von stofflichen Details oder in der launigen Schilderung des Bauernalltags, immer sind seine Werke richtungweisend. Waldmüller ist schildernd, erklärend, moralisierend und sozialkritisch zugleich. In seinen späten Jahren wuchs der Meister sogar über sich selbst hinaus, indem er die Genremalerei in einen neuen Bereich überführte, Figuren und Landschaf miteinander verwob und so zu einer harmonischen Einheit werden ließ. Diese Monografie zeigt mehr als 200 seiner herausragenden Werke.

Agnes Husslein-Arco, Herausgeberin
geb. 1954, Kunsthistorikerin und Kunstmanagerin. Von 1996–2000 Vorstandsmitglied der Wiener Secession, von 1981–2000 Geschäftsführerin von Sotheby’s Österreich. 1990–98 Director of European Development des Guggenheim Museums und 1990–2000 Organisatorin der Guggenheim Association Salzburg und des Austrian Guggenheim Advisory Board. Sie ist Mitglied des World Wide Teams for Contemporary, Modern and Impressionist Art. Von 2001–2005 war Husslein Direktorin des Rupertinums in Salzburg. Die Eröffnung des Museums der Moderne am Mönchsberg im Jahr 2004 ist auch mit ihrem Namen verbunden. Ab 2007 Direktorin der Österreichischen Galerie Belvedere.
Sabine Grabner, Herausgeberin
Studium der Kunstgeschichte an der Universität Graz. Dissertation über den Maler Josef Danhauser(1805-1845). Seit 1991 Kustodin der Sammlungen des 19. Jahrhunderts mit Schwerpunkt Klassizismus, Romantik und Biedermeier an der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien. Zahlreiche Publikationen zur Kunst des 19. Jahrhunderts, Kuratorin u.a. der Ausstellungen »Wien 1900. Der Blick nach innen«(Van Gogh-Museum Amsterdam und Van der Heydt-Museum Wuppertal, 1997),»Italienische Reisen. Landschaftsbilder österreichischer und ungarischer Maler von 1770 bis 1850« (Wien2001),»Friedrich von Amerling. 1803-1887« (Wien 2003), »Aufgeklärt Bürgerlich. Porträts von Gainsborough bis Waldmüller 1750-1840« (Wien 2006)

ISBN 978-3-85033-296-5             $68.40 CAN

 

 

So lebten die Habsburger
Kaiserliche und königliche Schlösser in der österreichisch-ungarischen Monarchie
Ingrid Haslinger, Gerhard Trumler

Wie wohnte ein Adelsgeschlecht, das von einer kleinen Grafenfamilie zu Beherrschern großer Teile Mitteleuropas und zur römisch-deutschen Kaiserwürde aufstieg? Dieses Buch gibt Einblick in die wechselvolle Geschichte einer Dynastie, die Europa rund 600 Jahre lang prägte.
In den ersten Jahrhunderten ihrer Herrschaft war das Leben der Habsburger in primitiv ausgestatteten Burgen unbequem. Mit der Zeit wurde nicht nur das private Wohnen behaglicher, sondern auch das Zeremoniell und die Repräsentation wichtiger, seit Kaiser Franz Stephan und Maria Theresia verfügte die kaiserliche Familie über ein großes Vermögen, das die Anschaffung privater Schlösser und Residenzen ermöglichte.
Dieses Buch spannt anhand historischer Beschreibungen von Habsburgerwohnsitzen einen Bogen vom Neugebäude, dem Lustschloss Kaiser Maximilians II., über die Sommerresidenzen Kaiser Franz II. (I.), das Traumschloss Erzherzog Ferdinand Maximilians, Miramare bei Triest, die Ischler Kaiservilla, den Lieblingsaufenthaltsort Kaiser Franz Josephs, Schloss Mayerling, wo sich die Tragödie des Kronprinzen Rudolf ereignete, bis zur Märchenvilla Kaiserin Elisabeths – dem Achilleion auf Korfu.

Ingrid Haslinger, Autor
Ingrid Haslinger, Studium der Anglistik und Geschichte, seit 1987 freie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ehem. Hofsilber- und Tafelkammer in Wien und Verfasserin zahlreicher Publikationen, u.a. Küche und Tafelkultur am kaiserlichen Hof zu Wien (1993), Imperiale Züge (2001), sowie Die Tafel der Mozarts (2005). Sie lebt in Deutsch-Wagram in Niederösterreich.

Gerhard Trumler, Fotograf

Geb. 1937 in Wien, seit 1969 freischaffender Fotograf. Publikationen in zahlreichen renomierten Zeitungen und Magazinen wie Die Zeit, Ovation Magazine NY und GEO Paris. Trumler ist Mitglied des Wiener Künstlerhauses und hat über 200 Portfolios sowie rund 150 Bildbände veröffentlicht, darunter die Monographie Photographien 1970–2000 (2001), Grenzenlos zeitlos - Klöster im Herzen Europas (2006), Prag (2007) und Provinzen und Metropolen (2007).


ISBN 978-3-85447-651-1       $89.80 CAN

 

Die Österreichische Präsidentschaftskanzlei in der Wiener Hofburg
Richard Kurdiovsky, Manfred Seidl

Der Leopoldinische Trakt der Wiener Hofburg, benannt nach seinem Bauherrn Kaiser Leopold I., beherbergt die Amtsräume des Staatsoberhauptes der Republik Österreich. Damit befindet sich das Büro des Bundespräsidenten nicht nur im Zentrum der Hauptstadt Wien, sondern es formt auch einen der Eckpunkte des politischen Lebens der Zweiten Republik.
Der Leopoldinische Trakt mit seinen prunk­­vollen Paradezimmern bildete das zeremonielle Zentrum der Habsburger-Länder. Hier fanden die offiziellen Feiern und Staatsakte statt. Unter Leopold I. als Erweiterung der mittelalterlichen Burg errichtet, beherbergte der Leopoldinische Trakt seit je die prunkvolls­ten Interieurs, über die der kaiserliche Hof in Wien verfügte, die mit wertvollen Möbeln und kostbaren Kunst­werken ausgestattet waren – vom Maria Theresianischen Rokoko über klassizistische Phasen des frühen 19. Jahrhunderts bis zu historistischen Einrichtungsstilen. Dieses Buch bietet Gelegenheit, die Räume erstmals umfassend zu besichtigen und gestattet einen Blick hinter Türen, die dem Publikum nur zu seltenen Anlässen gastfreundlich geöffnet werden können.
Es erklärt die politische und bauliche Geschichte, die Kunst- und Ausstattungsgeschichte ebenso, wie es von seinen Benutzern und Auftraggebern berichtet, die das Gebäude zu dem werden ließen, was er heute ist.
Texte von Herbert Karner, Richard Kurdiovsky, Marcus Langer, Hellmut Lorenz, Anna Mader, Artur Rosenauer, Florian Steininger und Manuel Weinberger.

Richard Kurdiovsky, Herausgeber
Mag. phil., geboren 1971 in Wien, Studium der Kunstgeschichte an der Universität Wien, Studienaufenthalte in Großbritannien und Tschechien, arbeitete 2000 als Assistent am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien, Mitarbeiter der Architektursammlung der Albertina/Wien, zahlreiche Veröffentlichungen (darunter Das Winterpalais des Prinzen Eugen gemeinsam mit Klaus Grubelnik) zur Architektur des Barock, des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Lebt und arbeitet in Wien.

Manfred Seidl, Fotograf
geb. 1967, absolvierte das Kolleg für Fotografie an der Grafischen Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt in Wien und ist seit 1991 als selb­s­t­ändiger Fotograf vor allem im Bereich Architekturfotografie tätig.

 


ISBN 978-3-85033-161-6       $71.80 CAN

 

Romy Schneider
Ihre Filme. Ihr Leben. Ihre Seele
IJohannes Thiele

Sie war der einzige weibliche Filmstar Deutschlands von internationalem Rang nach dem Krieg. Als süße junge Kaiserin »Sissi« eroberte sie ein Millionenpublikum, ihr Durchbruch als ernsthafte Charakterschauspielerin war von Schmerzen, Depressionen und Süchten begleitet.
Sie hat über 50 Filme gedreht und rang um Perfektion, war aber nur selten glücklich über ihre Erfolge.
Sie war ein deutscher Vorzeige-Weltstar, von dem Publikum und Presse alles erwartete, dem es aber nie den kleinsten Fehler verzieh. Eine Frau, die – von Selbstzweifeln und Ängsten gepeinigt – die Last ihrer ersten Erfolge als »Sissi« nie ganz abstreifen konnte. Die Triumphe der späteren Jahre, ihr Durchbruch als ernsthafte Charakterschauspielerin bewahrten sie jedoch nicht vor den Abgründen ihres privaten Scheiterns. Romy Schneider starb im Mai 1982, 43-jährig.
Johannes Thiele bringt zum 25. Todestag von Romy Schneider einen konkurrenzlosen Bildband heraus, der mit dem Anspruch umfassender Visualisierung der Schauspielerin, ihres Lebens und ihrer Filmkarriere, hinter den vielen Bildern und Facetten den Menschen Romy Schneider sichtbar werden lässt. Von allen Romy-Publikationen ist dies das visuell opulenteste und maßgebliche Werk auf dem neuesten Stand – ein Kultbuch über einen Kultstar.

Johannes Thiele, Autor
Geboren 1954. Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Universität Paderborn. Seit 1983 in verschiedenen deutschen Verlagshäusern tätig, in den letzten zehn Jahren als Cheflektor bei Hoffmann und Campe, Programmleiter des List Verlages und des Marion von Schröder Verlages, Verlagsleiter der Verlagsgruppe Lübbe. Seit 2005 freier Autor und Publizist, seit 2007 Verleger des Thiele-Verlages.

ISBN 978-3-85033-044-2       $89.80 CAN

 

Wien 1900 in der Sammlung Leopold
Diethard Leopold, Peter Weinhäupl

Der Wiener Jugendstil versuchte mit der Idee des »Gesamtkunstwerks« alle
Lebensbereiche gestalterisch zu erfassen. Gustav Klimt, Koloman Moser und Josef Hoffmann, als Hauptvertreter dieser Kunstrichtung, stehen synonym für die Kunst der Wiener Secession um 1900.
Das Schaffen österreichischer Künstler zu Beginn des 20. Jahrhunderts hat die Kunst nachhaltig beeinflusst. Diethard Leopold und Peter Weinhäupl zeigen in dieser kompakten Einführung in Thema und Epoche mehr als 200 Werke aus der Sammlung Leopold: Hauptwerke der Wiener Secession ebenso wie Gemälde und grafische Arbeiten der Zeit des Expressionismus bis zum Ende des 1. Weltkriegs (Egon Schiele, Oskar Kokoschka, Anton Kolig, Herbert Boeckl u.v.a). Herausragende Designobjekte der Wiener Werkstätte – Möbel, Silber, Glas und Schmuck – ebenso wie druckgrafische Meisterleistungen weisen diese international wohl bekannteste Epoche der Wiener Kunst als ästhetisches Erlebnis der besonderen Art aus.

Peter Weinhäupl
Geboren 1962 in Oberösterreich, Studium der Betriebswirtschaft und Teilstudium der Kunstgeschichte. Seit 2003 kaufmännischer Direktor der Leopold Museum – Privatstiftung

Diethard Leopold
Geboren 1956 in Wien, Studium der Germanistik, Theologie und Psychologie. Lehraufträge an Universitäten in Österreich und in Japan, Psychotherapeut in freier Praxis, Ausstellungskurator und Trainer im japanischen Bogenschießen, Kyudo.
Er ist Autor mehrerer Bücher, u.a.: Wissenschaft, Psychologie und Zen – eine interdisziplinäre Verfremdung, 1993; Shinto in der Kunst des Bogenschießens, 2009; Rudolf Leopold – Kunstsammler, 2003.

ISBN 978-3-85033-331-3       $39.80 CAN

 

Coffee to stay
Die schönsten Cafés in Europa
Barbara Sternthal, Harald Eisenberger

Kaffee gehört – egal, ob er nun Espresso oder Melange oder Cappuccino heißt – in ästhetisch stilvollem Ambiente und in anständigen, dickwandigen Porzellantassen serviert. Und wer denkt, das Kaffeehaus sei pure Nostalgie, der irrt: Das Café lebt!
30 Kaffeehäuser in den europäischen Kaffeehaus-Metropolen fanden Eingang in diesen opulenten Bildband: Klassiker mit Plüschbänken, Thonetstühlen und Marmortischen existieren elegant und zeitlos neben aufregend modernem Design mit Sichtbeton und dunklem Holz, strahlende Kristalllüster neben aktuellen Lichtlösungen, knarrende Holzböden ­neben schimmernden Steinflächen. Das Café als Spielplatz innenarchitektonischer Kreativität, aber auch als Musterbeispiel originalgetreuer Instandhaltung zwischen Rom und Venedig, Paris und Prag, Wien und Amsterdam wird hier so facettenreich und üppig präsentiert, dass die Lust auf einen Coffee to stay ganz von selbst kommt.

Barbara Sternthal
geboren 1961, Studium der Theaterwissenschaft, Philosophie und Publizistik in Wien. Nach einem Abstecher in die Werbung war sie an George Taboris Theater "Der Kreis" tätig, bevor sie Anfang der 1990er Jahre in den Christian Brandstätter Verlag eintrat. Seit 1999 freischaffende Autorin, Redakteurin und Übersetzerin; zahlreiche Veröffentlichungen u.a. Diesen Kuss der ganzen Welt. Leben und Kunst des Gustav Klimt, zu Josef Hoffmanns Sanatorium Purkersdorf, die CD-ROM Johann Strauss Sohn, Text-Bildbände u.a. über Österreich und seine Bundesländer, Kulturreiseführer über Oberösterreich, Niederösterreich und Salzburg sowie Texte für Walter Vogels Deuschland, die frühen Jahre

Harald Eisenberger, Fotograf
Veröffentlichte zahlreiche Fotoarbeiten in europäischen Lifestyle- und Wohnmagazinen sowie in Büchern, u.a. Frauen wohnen anders, Männer auch (2003 im CBV), Zu Gast bei André Heller (2005 im CBV), Afrika! Afrika! Das Kochbuch (2006 im CBV)

ISBN 978-3-85033-202-6      $53.80 CAN